Pressemitteilungen

Laubsammlung von gemeindlichen Gehölzen

Ab Samstag, dem 31.10.2020 und an den folgenden Samstagen bis einschließlich 12.12.2020 haben die Bürgerinnen und Bürger der Axtbachgemeinde wieder Gelegenheit, Laub von gemeindlichen Sträuchern und Bäumen kostenlos am Recyclinghof - während der Öffnungszeiten des Recyclinghofes von 09.00 bis 13.00 Uhr - im Gewerbegebiet abzugeben.

Dort steht ein Sammelcontainer zur Verfügung, der ausschließlich zur Annahme von Laubabfällen von gemeindlichen Ge- hölzen bestimmt ist. Die angelieferten Laubabfälle sind vom Anlieferer selbst zu entleeren und das Verpackungsmaterial zurückzunehmen.

Während des Besuchs des Recyclinghofes gelten die aktuellen Bestimmungen der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) mit ihren Hygienebestimmungen und Abstandsregelungen.

Rolf Mestekemper nimmt Wahl mit Unterschrift an

Durch seine Unterschrift hat Rolf Mestekemper die Wahl zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Beelen offiziell angenommen. Dazu traf er sich mit der noch amtierenden Bürgermeisterin Elisabeth Kammann und dem Ersten Allgemeinen Vertreter Erich Lillteicher im Beelener Rathaus. Bei dieser Gelegenheit wurden bereits Gespräche zu aktuellen Themen geführt und Informationen ausgetauscht. Bürgermeisterin Elisabeth Kammann scheidet zum 31. Oktober aus ihrem Amt aus. Nach 16jähriger Tätigkeit als Bürgermeisterin der Gemeinde Beelen hatte sie nicht erneut kandidiert. Ab November übernimmt Rolf Mestekemper als neugewählter Bürgermeister die Amtsgeschäfte.

32 Corona-Neuinfektionen: Bürgermeister und Landrat appellieren zur Vorsicht bei Feiern / Verstärkte Kontrollen

Mit der aktuellen Corona-Situation im Kreis hatten sich Bürgermeisterin Kammann, die Bürgermeister und der Landrat, Krisenstabsleiterin Petra Schreier und Kreisgesundheitsdezernentin Brigitte Klausmeier bereits am Donnerstag in einer Telefonkonferenz befasst. Daran nahmen auch Vertreter des Gesundheitsamtes und der städtischen Ordnungsbehörden teil. Auch in Sendenhorst und Drensteinfurt wurden in dieser Woche überdurchschnittlich hohe Fallzahlen registriert. „Räume gründlich und regelmäßig zu lüften, auch im privaten Bereich mindestens 1,50 Meter Abstand zu halten und – falls das nicht immer möglich ist – einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen – sowie die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten. Das ist jetzt wichtiger denn je. Nur so kann ein weiterer Anstieg der Infektionszahlen im Herbst und Winter verhindert werden“, waren sich Bürgermeister und Landrat einig.

Ein besonderes Augenmerk gilt jetzt den Feiern und Veranstaltungen in öffentlichen Räumen, die bei den Ordnungsämtern der Städte und Gemeinden angemeldet werden müssen. In Räumen wie Gaststätten gelten auch private Feiern wie Hochzeiten als meldepflichtige Veranstaltung. Zu den Voraussetzungen gehören Teilnehmerlisten und die Einhaltung der allgemeinen Corona-Regeln. Die Bürgermeister einigten sich darauf, die Einhaltung der Vorschriften bei Veranstaltungen und in der Gastronomie im Allgemeinen besonders im Auge zu behalten „Wir werden verstärkte Kontrollen durchführen“, kündigte Bürgermeister Dr. Berger an.

Mit derzeit 26,6 (Freitag, 9.10.) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt der Kreis Warendorf noch unter dem NRW-Durchschnitt (28,6) und unter dem kritischen Wert von 50. Der Landrat betonte, dass bei der Einstufung von Risikogebieten die Werte für Kreise als Ganzes ausschlaggebend seien. „In dieser Frage sind die Kreise die unterste Verwaltungsebene, die betrachtet wird“, sagte Dr. Gericke. Das sei auch richtig so. Denn gerade in kleineren Orten könnten einzelne klar eingrenzbare Fälle durch die „Macht der kleinen Zahlen“ ein falsches Bild ergeben. „Aus Sicht des Infektionsschutzes kommt es immer darauf an, den Einzelfall zu untersuchen, schnell Kontaktpersonen zu ermitteln und unter Quarantäne zu stellen“, so Dr. Tim Kornblum vom Gesundheitsamt.

Thema waren auch die Schulen und Kindergärten. Bei Infektionsfällen tauchen oft viele Fragen rund um die Themen Quarantäne und Testungen auf. Ein Informationsschreiben für betroffene Schulen und Kindergärten wird derzeit durch das Kreisgesundheitsamt zusammengestellt.

Auf seiner Internetseite im Sonderbereich Corona hat der Kreis Warendorf aufgelistet, wer sich wo testen lassen kann. Kontaktpersonen von Infizierten werden durch das Gesundheitsamt getestet. Für symptomatische Patienten sind die Hausärzte Ansprechpartner.   Reiserückkehrer aus Risikogebieten sind nach der Einreise nach Deutschland dazu verpflichtet, sich in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben. Zusätzlich besteht die Pflicht, sich beim Hausarzt auf das Coronavirus testen zu lassen. Die Quarantäne kann durch ein negatives Testergebnis beendet werden. Arbeitnehmer, die in ein bei ihrem Urlaubsantritt bekanntes ausländisches Risikogebiet gereist sind, müssen damit rechnen, dass sie die Quarantänezeit nacharbeiten bzw. Urlaubstage nehmen müssen. Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich zudem telefonisch bei der Corona-Hotline des Kreises Warendorf, Tel. 02581/ 53-5555 (montags bis sonntags von 8 bis 16 Uhr), melden.

Ein Baum für jedes Baby

Es ist eine althergebrachte Tradition für ein neugeborenes Baby einen Baum zu pflanzen. Das ist eine schöne Geste, denn Kind und Baum wachsen zusammen auf und werden gemeinsam groß. Leider haben nicht alle Eltern die Möglichkeit, für ihr Kind auf dem eigenen Grundstück einen Baum zu pflanzen. Um dieser schönen Tradition Raum zu geben, hat sich die Bürgermeisterin Elisabeth Kammann schon vor geraumer Zeit zusammen mit Bettina Sander von der Grünen Liste Beelen überlegt, dass interessierte Eltern auf gemeindlichen Flächen - nach Absprache mit der Gemeinde - einen Baum pflanzen können. Es gibt verschiedene Flächen, auf denen sich Kammann vorstellen kann, dass diese sich für eine Anpflanzung eignen: Zum Beispiel die Wiesen hinter dem Beilbach-Fußballplatz oder auch freie kleine Parzellen auf Gemeindegrund. „Bäume haben einen hohen Stellenwert in unserem Ökosystem,“ so Bettina Sander von den Grünen. „Sie spenden Schatten, speichern CO² aus der Luft, bieten für Insekten und andere Tiere Lebensräume und verbessern das Klima insgesamt.“ Das Anpflanzen von Bäumen ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, insbesondere in Zeiten, wo die Folgen des Klimawandels immer deutlicher werden. Zurück zu den Babys und ihren Familien. Kinder brauchen die Verbindung zur Natur, um gesund aufwachsen zu können. Deshalb ist es auch wichtig, zu sehen, wie sich eine Pflanze oder ein Baum entwickelt. Um so schöner ist es für ein heranwachsendes Kind, wenn es mitverfolgen kann, wie der für ihn gepflanzte Baum wächst und gedeiht. Das Umweltministerium NRW sowie die Forstbetriebe und Umweltorganisationen beobachten schon seit Jahrzehnten, wie sich die unterschiedlichen Baumarten unter den veränderten Entwicklungen im Hinblick auf Hitze, Dürre und Wasserknappheit entwickeln. Die Gemeinde Beelen verfügt über eine entsprechende Liste, auf der Bäume verzeichnet sind, die sich für eine Anpflanzung in unserer Region eignen. Wie kommt ein Baby an einen Baum? Zunächst einmal sollte sich die interessierte Familie an die Verwaltung der Gemeinde Beelen wenden. Von der Verwaltung wird ein Standort für die Baumpflanzung sowohl eine Auswahl an möglichen Bäumen vorgegeben. Das Beispiel auf dem Foto zeigt einen Amberbaum, der sehr anpassungsfähig ist und Hitze und Trockenheit gut aushalten kann. Somit gehört er zu den Klimawandelgehölzen schlechthin. Die Kosten für die ersten fünf zu pflanzenden Bäumen sind bereits gesichert. Mögliche weitere Sponsoren, wie zum Beispiel Großeltern, Eltern oder Paten, sind durchaus erwünscht, denn eine weitere Übernahme der Kosten müsste erst durch den Haushalt 2021 gesichert werden. Im Laufe der Jahre könnten so kleine Waldflächen oder sogar Biotope entstehen. Da wird so manch eine Familie begeistert sein, wenn sie mit „ihrem“ Baum dazu beigetragen haben, die Umwelt ein bisschen nachhaltiger zu gestalten.

Planunterlagen liegen aus

Beelen. Die Gemeindeverwaltung informiert, dass im Rathaus, Warendorfer Straße 9, Zimmer 28, im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit die Planunterlagen für die 22. Änderung des Flächennutzungsplanes und der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 37 „Pohlstadt Nr: 6“ der Gemeinde Beelen ab Freitag, 04.09.2020 bis einschließlich Donnerstag, 08.10.2020 während der Öffnungszeiten des Rathauses (Montag – Freitag 08.00 – 12.30 Uhr und zusätzlich Donnerstag 14.00 – 18.00 Uhr) öffentlich ausliegen. Aus Infektionsschutzgründen ist die Einsichtnahme in die Unterlagen nur nach telefonischer Vereinbarung möglich.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Unterlagen auch im Internet unter www.beelen.de/Wirtschaft & Bauen/Gemeindeplanung in Beelen oder unter www.o-sp.de/beelen/ jederzeit eingesehen werden können. Stellungsnahmen können während der Auslegungsfrist abgegeben werden. Mit der 22. Änderung des Flächennutzungsplanes und der Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 37 „Pohlstadt Nr. 6“ wird das Ziel verfolgt, die bedarfsgerechten Erweiterungsabsichten des bestehenden Logistikunternehmens an seinem Stammsitz planungsrechtlich abzusichern. Für Fragen steht Ihnen Herr Willinghöfer unter der Telefonnummer 887-28 gern zur Verfügung.

Ankündigung einer Resolution von Bürgermeister/in, Oberbürgermeister-, Landrat- und Bürgermeisterkandidaten gegen die B51/B64n-Ausbauplanungen am 17.08.2020 um 17:30 Uhr im Telgter Rathaus

Der Bürgermeister Wolfgang Pieper (Telgte) und die Bürgermeisterin Liz Kammann (Beelen) haben eine Gemeinsamkeit: Der Rat der Stadt Telgte und der Gemeinderat Beelen haben Beschlüsse zum Stopp der Planungen zum 4- bzw. 3-streifigen Ausbau der B51/B64 gefasst. Der Telgter Stadtrat sogar einstimmig mit allen Ratsfraktionen. Zuletzt hat auch der Rat der Stadt Münster die Ausbauplanungen der B 51 abgelehnt.

In einem gemeinsamen Schulterschluss fordern nun die beiden Bürgermeister sowie die Mehrzahl der Landrats-, Oberbürgermeister- und Bürgermeisterkandidaten der von den Ausbauplanungen betroffenen Städte den sofortigen Stopp der Planungen zum 4- bzw. 3-streifigen Ausbau der B51/B64 zwischen Münster-Handorf und Rheda. Dies sind neben Bürgermeister Pieper und Bürgermeisterin Kammann die Münsteraner Oberbürgermeisterkandidaten Peter Todeskino (Grüne) und Dr. Michael Jung (SPD), der Landratskandidat für den Kreis Warendorf Dennis Kocker (SPD) sowie die Bürgermeisterkandidaten Peter Horstmann (Warendorf, parteilos), Peter Huerkamp (Warendorf, parteilos), Martin Hanewinkel (Beelen, parteilos) und Harald Loermann (Herzebrock-Clarholz, parteilos).

Sie untermauern ihre Forderung indem sie am 17.08.2020 um 17:30 Uhr im Telgter Rathaus eine gemeinsame Resolution unterzeichnen.

Bundesverkehrsminister Scheuer und NRW-Verkehrsminister Wüst haben auf die Ratsentscheidungen bislang trotz mehrfacher Aufforderung nicht reagiert. Die beiden Minister missachten den bei entsprechenden Projekten notwendigen "regionalen Konsens". Dies ärgert die Unterzeichner. Den Ministern und den beteiligten politischen Gremien wollen sie nochmals eindrücklich verdeutlichen, dass die Region den geplanten Ausbau der B 51/B 64 nicht will und nicht braucht. Unternehmerinitiativen, Landwirte, Bürgerinitiativen, Naturschutzverbände und Bürger vor Ort sehen das Projekt nicht nur äußerst kritisch, sondern lehnen es grundsätzlich ab. Die aktuellen B 51/B 64n-Planungen sind aus dem Ausbauplanungsgesetz zu streichen.

Die früheren Annahmen, mit denen die B 51/B 64n-Planungen ursprünglich begründet wurden, haben sich zwischenzeitlich als falsch herausgestellt. Damit wurde dem Projekt - so es jemals begründet gewesen sein sollte - die Grundlagen entzogen. Die Ausbaubefürworter weisen zur Begründung des Projekts nur auf das aktuelle Ausbauplanungsgesetz hin oder stellen mögliche Vorteile unrealistisch überhöht dar und blenden die Nachteile vollends aus.

Als Teil der erforderlichen Maßnahmen, dem Klimawandel gezielt und wirksam entgegen zu treten, gehört ganz zentral die Frage unserer heutigen und unserer zukünftigen Mobilität. Ein Ausbau­konzept für eine Bundesstraße, das einseitig und auf Jahrzehnte die Infrastruktur für den motori­sierten Individualverkehr und den Transport von Waren zementiert, ist vor diesem Hintergrund nicht zukunftsorientiert.
Welche Kraftanstrengungen auf allen Ebenen zur Erreichung selbst von Mindestklimazielen erforderlich sind, ist allen durch die Corona-Krise mehr als deutlich vor Augen geführt worden.

Zur Frage des Ausbaus der B 51/B 64 muss die politische Meinungsbildung jeweils vor Ort getroffen werden. Die Räte der Städte Münster und Telgte sowie der Gemeinde Beelen haben sich bereits ausdrücklich gegen die Ausbauplanungen ausgesprochen.

Selbst bei Anerkennung positiver Wirkungen von Ortsumfahrungen machen diese Ausbauplanun­gen keinen Sinn. Die seit mehr als 15 Jahren größtenteils rückläufige Verkehrsbelastung von Rheda bis Münster entspricht bei Weitem nicht den bisher prognostizierten Zahlen, ist vergleichsweise erträglich und kann durch intelligente punktuelle Maßnahmen entschärft werden.

Der Verbrauch von Fläche und Landschaft, die erhebliche Belastung von Wohn-/Naherholungs­gebieten und Sportstätten bei lediglich geringer Entlastung der Ortsdurchfahrten, die Zerstörung von Kulturgütern in Telgte und Herzebrock-Clarholz sowie die enormen Kosten stehen in keinem sinnvollen Verhältnis zur Wirkung des Ausbaus und belasten zukünftigen Generationen in unverantwortbarer Weise.

Die Realisierung eines Halbstunden- oder gar 20-Minuten-Takts auf der Schiene (Münsterland-S‑Bahn), die Einrichtung bzw. Reaktivierung zusätzlicher Bahnhaltepunkte (z.B. Handorf), eine Verdichtung der Busverbindungen, der Ausbau von Velorouten und nicht zuletzt eine intelligente Steuerung und Vernetzung von Mobilitätsbedarfen sind hingegen zukunftsgerichtete und sinnvolle Investitionen in die Region- und sie machen die Ausbauplanungen der B 51/B 64 überflüssig.

Eingeschränkte Öffnungszeiten

Auf Grund eines personellen Engpasses ist der Bürgerservice der Gemeinde Beelen in der Zeit vom 17.08.2020 - 04.09.2020 nur eingeschränkt geöffnet. In diesem Zeitraum ist der Bürgerservice für den Publikumsverkehr jeweils am Donnerstagnachmittag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr und am Freitagmorgen von 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr geöffnet. Vorrangig werden dann Anmeldungen vorgenommen sowie die Beantragung von Personalausweisen. Reisepässen und Kinderreisepässen. Darüber hinaus können folgende Dienstleistungen am Mittwochmorgen in Anspruch genommen werden:

Abholen von ausgestellten Reisepässen und Personalausweisen,
Meldebescheinigungen,
Beantragung von Führungszeugnissen,
Verlängerung von Fischereischeinen,
Ausstellung von Untersuchungsberechtigungsscheinen.

Sofern die Ausstellung eines vorläufigen Reisepasses oder Personalausweises dringend erforderlich ist, kann unter der Telefonnummer 02586/88711 kurzfristig ein Termin vereinbart werden. Bei Fragen zum eingeschränkten Dienstleistungsangebot können sich die Bürgerinnen und Bürger ebenfalls unter dieser Rufnummer an die Gemeinde Beelen wenden.
KFZ-Abmeldungen, Führerscheinanträge oder auch Anträge auf Einbürgerungen können in diesem Zeitraum leider nicht entgegengenommen werden. Die Gemeinde Beelen weist die Bürgerinnen und Bürger darauf hin, dass diese Dienstleistungen direkt beim Kreis Warendorf in Anspruch genommen werden können.
Die Gemeinde Beelen bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für diese Maßnahmen.

Corona-Test: Ergebnis am Telefon erfragen

Wer sich einem der kostenlosen Corona-Tests an den Testzentren des Kreises Warendorf in Ahlen oder Oelde unterzogen hat, kann das Ergebnis über eine eigens dafür vom Kreis eingerichtete Telefon-Hotline erfragen. Unter 02581/ 53-6767 und 02581/ 53-6868 gibt es täglich von 8 bis 22 Uhr Auskunft über die bislang vorliegenden Testresultate. Bei der Besetzung der Hotline wird der Kreis Warendorf durch Mitarbeiter der Kreise Coesfeld und Borken unterstützt. Wer einen Coronatest beim Hausarzt gemacht hat, erfragt das Ergebnis bei diesem. Zu allen anderen Fragen rund um das Corona-Virus gibt die allgemeine Hotline des Gesundheitsamtes Auskunft. Sie ist unter der bekannten Rufnummer 02581/ 53-5555 täglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Grüße aus Frankreich zum 1100jährigen Jubiläum

Eigentlich sollte Beelen in diesen Tagen Kopf stehen. Für heute war ein großer Festumzug zum 1.100jährigen Jubiläum der Axtbachgemeinde geplant, Höhepunkt vieler Jubiläumsaktivitäten. Ein kleiner Virus hat alle Überlegungen, Planungen und Vorbereitungen über den Haufen geworfen. Die Freunde aus der Partnergemeinde Villers-Ecalles mussten in der Normandie bleiben, Weihbischof Dr. Stefan Zekorn braucht nicht zu kommen, es gibt keinen Umzug, keine Feiern, keine Reden, keinen Festball in der Axtbachhalle. Beelen hätte sich für das große Ereignis aufgehübscht und den vielen zu erwartenden Gästen aus Nah und Fern ein festliches, fröhliches Bild geboten. Schon ab 2017 hatte Bürgermeisterin Elisabeth Kammann in Rat, Verwaltung und Bürgerschaft auf dieses Großereignis aufmerksam gemacht. Liefen die ersten Planungen auch schleppend an, denn man hatte wohl die Vorstellung, dass ja noch alles weit weg sei, so nahmen nach und nach die Ideen und Planungen immer mehr Form an. Im Januar 2019 hatte man Organisatoren aus Greffen von der dortigen Jubiläumsfeier zu Gast und informierte sich über die Möglichkeiten eines Jubiläumsumzuges. Man war sich einig, dass das Jubiläum nicht sang- und klanglos untergehen lassen, sondern man beschloss „Wir wollen es zum runden Geburtstag ordentlich krachen lassen.“ Nach vielen Planungen und Überlegungen zeichnete sich ab, dass viele Vereine, Gruppierungen und auch Einzelpersonen die Feier unterstützen wollten. Am Christi Himmelfahrtstag wären die Freunde der Deutsch-französischen Partnerschaft angekommen, am gestrigen Freitagabend hätte der Deutsch-französische Freundschaftskreis einen großen Festball in der Axtbachhalle organisiert und am heutigen Samstag wäre ein sehr langer Jubiläumsumzug durch Beelen gezogen und hätte mit Sicherheit viele Gäste aus Nah und Fern nach Beelen gelockt. Am Sonntag hätte den Abschluss der Hauptfesttage des Jubiläumsjahres ein Festhochamt in der katholischen Pfarrkirche den Abschluss gebildet, zu dem Weihbischof Stefan Zekorn aus Münster gekommen wäre, um zusammen mit Pfarrer Norbert Happe der Gründung von Beelen zu gedenken und Gottes Segen anzurufen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. So können alle Bürgerinnen und Bürger und Interessierte aus Nah und Fern sich vorsichtshalber das Wochenende Christi Himmelfahrt 2021 freihalten. Bürgermeisterin Kammann ist wie viele andere traurig, dass die Hauptfestlichkeiten ausfallen mussten. Doch wichtiger ist ihr und den anderen Organisatoren die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. So sendet sie im Namen von Rat und Verwaltung allen Beelenerinnen und Beelener einen Gruß, verbunden mit dem Wunsch: „Passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!“ 

Hintergrund

Beelen ist wahrscheinlich schon wesentlich älter als 1.100 Jahre. Verschiedene Forschungen lassen diese Vermutung zu, jedoch fehlt der letzte Beweis für diese Annahme. Auch die reichen Funde belegen lediglich, dass in der Nähe des Axtbaches im westlichen Teil des heutigen Beelen schon sehr früh menschliche Siedlungen bestanden haben. Die erste urkundliche Erwähnung Beelens ist auf einem Stück Pergament festgehalten und zählt zu den beiden ältesten im Original erhaltenen Urkunden des Bistums Münster und trägt das älteste Münstersche Bischofssiegel. Bischof Siegfried bestätigt darin, dass sein 100 Jahre zuvor amtierende Vorgänger Bischof Niethard in Beelen eine Kirche geweiht hat. Als Gründungsjahr der Beelener Kirche kann das Jahr 920 angenommen werden. So hat die Gemeinde und das Jubiläumsjahr eindeutig christliche Wurzeln. Deswegen war es Bürgermeisterin Elisabeth Kammann immer wichtig Pfarrer Norbert Happe in die Planungen einzubeziehen und auch einen Jubiläumsgottesdienst zu planen, zu dem sogar der Weihbischof Zekorn kommen wollte. Dieser hätte am Sonntag, den 24. Mai stattgefunden und die Franzosen wollten deswegen sogar ihre Abfahrt verschieben. 

Grüße aus Frankreich 

Sandrine Lafontaine, eine wichtige Person und ein wichtiger Motor der Partnerschaft zwischen Beelen und Villers Ecalles schreibt Grüße aus Frankreich: Mir geht's gut, auch wenn ich heute ein wenig traurig bin, nicht in Beelen zu sein... Das Wetter war schön, und so verbrachte ich den Nachmittag damit, im Garten zu arbeiten, um mich abzulenken. Wir hätten eine schöne Party für Beelens Geburtstag machen können. Wenn dieser verdammte Virus nicht gewesen wäre, hätten wir uns wie jedes Jahr getroffen, wir wären uns beim Aussteigen aus dem Bus in die Arme gefallen, wir hätten beim Wiedersehen gemeinsam angestoßen. Ich vermisse euch so sehr, meine Freunde... aber dieser Virus kann die tiefen Bande, die uns so viele Jahre lang verbunden haben, nicht erreichen, so dass ich mir keine Sorgen mache. Diese große Party ist gerade erst verschoben worden, und wir werden nächstes Jahr wiederkommen, um Beelen so zu feiern, wie es sein sollte. Passen Sie gut auf sich auf und bis bald. Sandrine

„NRW-Soforthilfe 2020“ für Kleinbetriebe, Freiberufler und Solo-Selbstständige und Gründer startet in dieser Woche

Coronavirus: Kreisgesundheitsamt informiert

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